Über

Die prägendsten Ereignisse der 41 ersten Jahre meines Lebens waren die deutsche Wiedervereinigung, meine vielen Auslandsaufenthalte und die Geburten meiner beiden Kinder. Alles Ereignisse, die mit viel Fremdwahrnehmung und -erfahrung zu tun hatten. Immer wieder denke ich, dass ich meine Position in der Welt dadurch besser verstanden habe, dann fühle ich mich wieder sehr verloren.

Ich versuche hier Diskriminierungserleben (in erster Linie das unseres Sohnes mit Trisomie 21 und meine Sicht als seine Mutter) zu beschreiben, mir meine eigenen Privilegien bewusst zu machen und manchmal auch einfach Hilflosigkeitsgefühle und meine Suche nach dem richtigem Handeln in Worte zu fassen.

1979 Geburt in Brandenburg/Havel

1990 Dt.-dt. Wiedervereinigung

1995/96 Schüleraustausch in Iowa, USA

1999 Abitur in Brandenburg an der Havel

1999/2000 Freiwilliges Soziales Jahr in Orléans, Frankreich

2000-2007 Studium an der TU Chemnitz

2002/03 Zwei Auslandssemester an der Moscow State University

2007/08 Pädagogin beim DRK in Berlin Marzahn

2008/2009 Dozentin für DaF an der Baikal State University, Irkutsk, RF

2009 – 2013 Lektorin des DAAD an der Irkutsk State Linguistic University, RF

2009 Geburt unserer Tochter

2012 Geburt unseres Sohnes

2013-2015 Dozentin für DaF beim Interkulturelle Bildung Hamburg e.V.

2015-2020 Koordinatorin des Studienzentrums Alsterdorf der Hamburger Fern-Hochschule in der Evangelischen Stiftung Alsterdorf

Seit 2020 Leitung des Studienzentrums Alsterdorf der HFH

3 Gedanken zu „Über“

  1. Moin Jenny,
    ich bin über Iren auf Deinen Blog gekommen.
    Ihr habt „in der Nähe“ des Baikalsees gewohnt. Über den See sah ich eine mehrteilige Doku, wo Familien dort hinzogen für eine bestimmte Zeit. Da habe ein wenig von der Landschaft und dem Leben dort gesehen.
    Werde mich die Tage ein wenig hier umsehen.
    Ich überlege und kann es wohl im Ansatz nicht erahnen, wie es ist wieder in Deutschland / Hamburg zu leben. Wie mag das für die Kinder sein?
    Ein warmer Winter *lach*.
    Gruß
    Oona

  2. Hallo Oona,
    schön, dass du mal reinliest 😉
    Die Kinder und wir sehnen uns sehr nach Schnee. Und wenn der diesen Winter in Hamburg nicht mehr kommt, werden wir untröstlich sein und ihm entgegen fahren müssen. Egal, wie weit.
    LG,
    Jenny

  3. Hallo, habe mit großem Interesse deinen Beitrag Inklusion gelesen, habe sechs Jahre gegen Ministerium gekämpft, um meinen Sohn Trisomie 21 zu Hause inklusiv zu beschulen, würde mich gerne per Mail verdrahten, da ich zu wenig Zeit habe hier regelmäßig zu sein, würde aber dringend Austausch mit Euch/Dir ? haben Liebe Grüße Ramona

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